Über meine Arbeit

Glasgestaltung verstehe ich als Raumgestaltung – als eine Fortsetzung der Architektur mit anderen Mitteln.

Diese gestalterischen Mittel können sehr verschieden sein und richten sich nach Bestimmung des Raumes, dessen Ausrichtung, notwendigem Lichtbedarf und weiteren objektiven Vorgaben.

Sie reichen von völligem Verzicht auf Farbigkeiten – bei mit Sandstrahl bearbeiteten Glasoberflächen beispielsweise – bis hin zu intensiven Farbigkeiten und senkverformten Gläsern mit anschließender, mehrfacher glasmalerischer Veredelung.

Eine spannungsvolle Harmonie der Flächen sowie der Verzicht auf vordergründige Lesbarkeit und die immerwährende Suche durch Sehen sind mir wichtig. Romano Guardini hat einmal geschrieben:
»Die richtig geformte Leere von Raum und Fläche ist keine bloße Negation der Bildlichkeit, sondern deren Gegenpol. Sie verhält sich zu dieser wie das Schweigen zum Wort.«